Buchhaltung lernen

RLG · 21. Auflage

Kontenplan Österreich online

Dieser Kontenplan ist die zentrale Referenz für Buchhaltung, Kontenklassen, Kontonummern und Soll und Haben. Du kannst nach Konten suchen, Kontoarten verstehen und sehen, wie der Kontenplan mit Buchungssätzen zusammenhängt.

Kontenplan Österreich, Konten und Soll Haben verstehen

Ein Kontenplan ordnet alle wichtigen Konten der Buchhaltung. Für Anfänger ist er besonders hilfreich, weil jedes Konto zu einer Kontoart gehört: Aktivkonto, Passivkonto, Aufwand oder Ertrag. Genau diese Einordnung entscheidet später, ob eine Buchung im Soll oder im Haben steht.

So nutzt du den Kontenplan beim Üben

Suche zuerst das passende Konto oder die Kontonummer. Prüfe danach die Kontoart und entscheide, ob das Konto mehr oder weniger wird. So wird aus dem Nachschlagen im Kontenplan direkt ein sicherer Schritt zum richtigen Buchungssatz.

Konten und Buchungssätze kostenlos üben

Häufig gesuchte Kontonummern

Viele Lernende suchen direkt nach typischen österreichischen Kontonummern. Diese Übersicht hilft beim schnellen Einstieg, bevor du unten den vollständigen Kontenplan durchsuchst.

KontonummerKontoKontoartTypischer Lernhinweis
2000ForderungenAktivkontoWird verwendet, wenn Kunden noch nicht bezahlt haben.
2500VorsteuerAktiv/SteuerkontoSteueranteil bei Eingangsrechnungen.
2700KassaAktivkontoBargeldbestand des Unternehmens.
2800BankAktivkontoBankguthaben und Bankzahlungen.
3300VerbindlichkeitenPassivkontoOffene Rechnungen gegenüber Lieferanten.
3500UmsatzsteuerPassiv/SteuerkontoSteueranteil bei Ausgangsrechnungen.
1600HandelswarenvorratAktivkontoWarenbestand laut Lager oder Inventur.
5010HW-VerbrauchAufwandskontoVerbrauch beziehungsweise Wareneinsatz von Handelswaren.
4000UmsatzerlöseErtragskontoNettoerlöse aus Verkauf oder Leistung.
7020AbschreibungenAufwandskontoWerteverzehr von Sachanlagen.

Kontenplan und Soll Haben

Der Kontenplan sagt dir nicht nur den Namen eines Kontos. Er hilft auch bei Soll und Haben: Kassa, Bank und Forderungen sind typische Aktivkonten. Verbindlichkeiten sind ein Passivkonto. Vorsteuer und Umsatzsteuer brauchst du, sobald Rechnungen mit Steuer gebucht werden.

Wenn du die Soll-Haben-Regel noch einmal nachlesen möchtest, findest du hier die Soll und Haben Tabelle mit Eselsbrücke.

Typische Verwechslungen schnell klären

Anfänger verwechseln oft Konto und Gegenkonto, Bestand und Aufwand oder Steuerforderung und Steuerschuld. Diese Paare sind beim Nachschlagen besonders wichtig.

  • 2000 Forderungen bedeutet: Kunden schulden dem Unternehmen noch Geld.
  • 3300 Verbindlichkeiten bedeutet: Das Unternehmen schuldet Lieferanten noch Geld.
  • 2500 Vorsteuer entsteht beim Einkauf; 3500 Umsatzsteuer entsteht beim Verkauf.
  • 1600 Handelswarenvorrat ist Bestand; 5010 HW-Verbrauch ist Aufwand.

Nachschlagen mit Lernbegriffen

Die Suche versteht auch typische Lernbegriffe wie Kundenkonto, Lieferantenkonto, Mehrwertsteuer, MwSt, VSt, USt, Wareneinsatz, Handelswaren, Abschreibung oder Privatentnahme.

Für Grundlagen helfen außerdem die Wissensseiten zu Kunden- und Lieferantenkonten, Vorsteuer und Umsatzsteuer und Vorräte und Inventur.

0 Konten sichtbar